Stubengespräch mit MMag. Günther Aigner

18.05.2018 - 19:00 Uhr

„Wie geht’s eigentlich dem Skisport?
Die Verbreitung des Skisports in Österreich und der Welt“

„Skiing goes downhill“, titelte der „Economist im Jänner 2018. Ein schmerzhafter Artikel offenbarte alle bekannten Schwächen des internationalen Skitourismus: Der Schnee schmilzt, der Sport wird zu teuer, die Skifahrer werden immer weniger, und jene, die noch Skifahren, werden immer älter. Es geht also abwärts. Wirklich?

Das Stubengespräch am 18. Mai 2018 wird sich folgenden Fragen widmen:

  • Wie viele Menschen weltweit fahren derzeit Ski?
  • Ist die Zahl im historischen Vergleich steigend oder sinkend?
  • Wo sind die größten Quell- und Zielmärkte des internationalen Skitourismus?
  • Ist Österreich eine Skination?
  • Liegen die goldenen Zeiten des heimischen Skitourismus bereits hinter uns?
  • „Is Skiing going downhill?“

Der Vortrag wird mit drei Kameras aufgezeichnet und in einigen Wochen auf Youtube veröffentlicht werden. Im Anschluss an den Vortrag freut sich Günther Aigner auf eine angeregte Diskussion zum Thema Ski- und Wintersport.

Biografie des Referenten:

Der Tiroler Skitourismusforscher Günther Aigner (* 1977 in Kitzbühel) absolvierte die Diplomstudien der Sportwissenschaft und der Wirtschaftspädagogik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und an der University of New Orleans („UNO“, USA). Von Juni 2008 bis Juli 2014 leitete er bei „Kitzbühel Tourismus” das Wintermarketing der Gamsstadt.

Seit August 2014 ist der Tiroler hauptberuflich als Skitourismusforscher tätig und führt das „Forum Zukunft Skisport”. Seine „Fünf Thesen zur Zukunft des alpinen Skisports“ stellte der Tiroler erstmals beim Europäischen Forum in Alpbach vor. Es folgten zahlreiche Fachvorträge im In- und Ausland sowie Beiträge und Interviews in TV-, Hörfunk- und Printmedien.

Lehraufträge und Gastlektorate führten Aigner bis dato an Hochschulen in Hanoi (VNM), Sanya (CHN), Belgrad (SRB), Innsbruck, Salzburg, Kufstein, Krems und Seekirchen am Wallersee sowie als Referenten zum Ausbildungslehrgang der Österreichischen Staatlichen Skilehrer.

Der Skitourismusforscher ist Verfasser zahlreicher Schnee- und Temperaturstudien für namhafte Destinationen im Alpenraum – unter anderem für Kitzbühel, Lech-Zürs, Zell am See, Obergurgl, Sölden und Obertauern. Seit November 2017 ist er Mitglied im Studienausschuss Nr. VII („Umwelt“) des Weltseilbahnverbandes O.I.T.A.F. Zudem ist Aigner aktiv bei der Erhebung von Klimadaten eingesetzt:

Als Berater von Skigebieten und Tourismusregionen lieferte Aigner die Idee und die Datengrundlage für die Positionierung der Region Pillerseetal als „schneereichste Tourismusregion Tirols“ sowie Obertauerns Positionierung als Wintersportort mit den größten Schneehöhen Österreichs („Wir sind Schnee“).

Seit 2015 monatliche Niederschlags- und Schneemessungen für den Hydrographischen Dienst Salzburg und den Glaziologen Univ.-Prof Dr. Heinz Slupetzky im Bereich des Stubacher Sonnblickkees (Uttendorf, Salzburg) sowie Mitarbeit bei den Längenmessungen der Gletscher in der Granatspitz- und Glocknergruppe.

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