Stubengespräch mit MMag. Günther Aigner

19. April 2019 - 19:00 Uhr

„Extremwetter in den Alpen“. Was passiert, wenn das Wetter wirklich verrückt spielt?

Stimmt es, dass das Wetter immer verrückter wird? Wie extrem waren die Schneefälle im Jänner 2019, wenn man sie in längeren Zeitachsen einordnet? Was ist richtig starker Schneefall? Wann ist ein Hochwasser extrem? Wie heiß kann ein europäischer Sommer sein? Welches war der kälteste Winter der vergangenen 1.000 Jahre? Wie oft vereiste bisher die Lagune von Venedig? Der Tiroler Skitourismusforscher und Schneehistoriker Günther Aigner hat Fachliteratur und Chronikberichte studiert, um extreme Wetterereignisse im Alpenraum innerhalb des letzten Jahrtausends ausfindig zu machen. Begleiten Sie uns auf diese spannende Reise durch 1.000 Jahre alpine Naturgeschichte.

Biografie des Referenten:

Der Tiroler Skitourismusforscher Günther Aigner (* 1977 in Kitzbühel) absolvierte die Diplomstudien der Sportwissenschaft und der Wirtschaftspädagogik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und an der University of New Orleans („UNO“, USA). Von Juni 2008 bis Juli 2014 leitete er bei „Kitzbühel Tourismus” das Wintermarketing der Gamsstadt.

Seit August 2014 ist der Tiroler hauptberuflich als Skitourismusforscher tätig und führt das „Forum Zukunft Skisport”. Seine „Fünf Thesen zur Zukunft des alpinen Skisports“ stellte der Tiroler erstmals beim Europäischen Forum in Alpbach vor. Es folgten zahlreiche Fachvorträge im In- und Ausland sowie Beiträge und Interviews in TV-, Hörfunk- und Printmedien.

Lehraufträge und Gastlektorate führten Aigner bis dato an Hochschulen in Hanoi (VNM), Sanya (CHN), Belgrad (SRB), Innsbruck, Salzburg, Kufstein, Krems und Seekirchen am Wallersee sowie als Referenten zum Ausbildungslehrgang der Österreichischen Staatlichen Skilehrer.

Der Skitourismusforscher ist Verfasser zahlreicher Schnee- und Temperaturstudien für namhafte Destinationen im Alpenraum – unter anderem für Kitzbühel, Lech-Zürs, Zell am See, Obergurgl, Sölden und Obertauern. Seit November 2017 ist er Mitglied im Studienausschuss Nr. VII („Umwelt“) des Weltseilbahnverbandes O.I.T.A.F. Zudem ist Aigner aktiv bei der Erhebung von Klimadaten eingesetzt:

Als Berater von Skigebieten und Tourismusregionen lieferte Aigner die Idee und die Datengrundlage für die Positionierung der Region Pillerseetal als „schneereichste Tourismusregion Tirols“ sowie Obertauerns Positionierung als Wintersportort mit den größten Schneehöhen Österreichs („Wir sind Schnee“).

Seit 2015 monatliche Niederschlags- und Schneemessungen für den Hydrographischen Dienst Salzburg und den Glaziologen Univ.-Prof Dr. Heinz Slupetzky im Bereich des Stubacher Sonnblickkees (Uttendorf, Salzburg) sowie Mitarbeit bei den Längenmessungen der Gletscher in der Granatspitz- und Glocknergruppe.

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